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Nahverkehr auf dem Land

Warum wird Wustermark jetzt komplett rausgenommen aus dem Regio Bereich? Viele kommen aus den umliegenden Orten und fahren von Wustermark mit dem Zug. Wir möchten, dass diese Anbindung bestehen bleibt.

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Nahversorgung ist Daseinsvorsorge

„Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“ ist die Überschrift der EK in Bayern. dort steht auf Seite 30 unter g):
g) Erreichbarkeit von Nahversorgungseinrichtungen

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Wertschöpfung durch erneuerbare Energien

Im Kapitel B2 des Zwischenberichtes wird der Stand zum Themenfeld Regionale Wertschöpfung und Beschäftigung beschrieben.
2 Bereiche kommen mir dabei zu kurz bzw. werden gar nicht angesprochen:
- Unterstützung, Förderung der Vernetzung der in den Regionen tätigen "Stakeholder" ( während der Entwicklung der RES in der Prignitz haben sich viel Verbände, Vereine, Kommunen, Firmen, Privatpersonen beteiligt - eine Weiterführung, Vertiefung der Kontakte, des "Wissens übereinander" wäre mehr als Wünschenswert und könnte regionale Wertschöpfungen, deren Entstehung und Intensivierung sicher unterstützen
- Wertschöpfung durch erneuerbare Energien: in meiner Heimatregion, der Prignitz, wird deutlich
mehr Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen als überhaupt verbraucht wird. Eine Folge ist die - im Zwischenbericht auch erwähnte- hohe Zahlung an Netzengelten der Bevölkerung/Nutzer in der Region. In diesem Kapitel fehlen Ideen, Unterstützungsmaßnahmen, wie der gewonnene Strom direkt vor Ort (ggf. auch ohne Einspeisung in das öffentl. Netz) genutzt und verbraucht werden kann. Hier wäre eventuell eine MORO-Initiative (oder eine Förderung des Landes) für Modellprojekte zur Erstellung von Rahmenbedingungen, Konzepten, ersten Umsetzungen zur Eigenversorgung kleiner Gemeinden/Ämter eine Möglichkeit, die Akzeptanz der Bewohner für Windräder etc. zu erhöhen/erhalten, eine tatsächliche Regionale Wertschöpfung zu erhalten und durch niedrigere Kosten/Eigenverwaltung auch die Bürger an der Stromgewinnung vor Ort teilhaben zu lassen.

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in der DDR hab ich (69) mich oft aufgeregt, weil etwas produziert wurde, nur weil es im Plan war, letztlich aber nur das Absatzlager füllte. Typisch Planwirtschaft, höre ich da sagen. Jetzt haben wir Marktwirtschaft und es wird Strom aus Windkraft erzeugt, der nicht mal gelagert werden kann, sondern für den noch viel Geld für die Entsorgung gezahlt werden muß! Nein das ist nicht die Planwirtschaft, das ist der fehlende Sinn für die Realität gepaart mit fehlender Sachkenntnis!.

Der Ansatz zu fragen, wie bessere Wertschöpfung gemacht werden kann, ist goldrichtig. Strom erzeugen, der nicht die Qualität hat, versorgungswirksam zu werden, weil er zur Unzeit produziert wird, ist eben nicht für eine Eigenversorgung geeignet. Auch auf diese Art und Weise werden die Netzentgelte erhöht, weil auch die virtuelle Speicherung im Netz Aufwand kostet, der nicht adäquat in Rechnung gestellt wird!
Wir speichern das vor Ort, wir Heizen mit dem Strom und stellen grünen Wasserstoff her, den wir speichern! – Das sind zur Zeit die Antworten von Experten. Auch hier ist der Ansatz schon richtig, nur diesen Experten fehlt leider die Sachkunde.
Ein einfaches Beispiel zur Erklärung:
- Eine klare Winternacht, -20 °C, da weht kein Wind, da scheint keine Sonne!
Wenn man sich die Mühe macht die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien und die Außentemperaturen einer Korrelation zu unterziehen, wird man feststellen, dass diese beiden Größen nicht korrelieren.
- Elektrolyseure für Wasserstoff haben nicht nur einen schlechten energetischen Wirkungsgrad, sondern sind auch im Vergleich mit den leistungsbezogenen Kosten einer Windkraftanlage zu teuer! Wasserstoff hat im Vergleich mit Methan eine viel geringere Energiedichte(volumenbezogen) und kann deshalb nur zu wenigen Prozent dem handelsüblichen Erdgas beigemischt werden! Mit der Zwischenstufe Methan (Sabatier-Reaktion) sind die Energetischen Verluste so hoch, dass der technische Wirkungsgrad bei 18% (Theoretisch 36%) liegt. Schon ohne Berücksichtigung der Anlagenkosten heißt das, dass sich die Stromkosten durch diese Speicherung verfünffachen (1/20% = 5!).
- Das Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha bei Dresden ist quasi stilllegt, Das Projekt PSW Schmalwassertalsperre in Thüringen wird aufgegeben, weil die Rahmenbedingungen keinen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen.

Ein Mehr an Praxisnähe und Sachkunde wären für die notwendige strukturellen Entwicklung im ländlichen Raum sehr hilfreich! Gefördert Leuchttürme erhöhen nur die Realitätsferne der o.g. Experten. Breitenförderung der durch die Rahmenbedingungen wirtschaftlich schwachen Projekte als Gießkannen-Prinzip zu denunzieren ist ebenfalls wenig hilfreich die Strukturverwerfungen zu korrigieren.

Wichtig ist aber auch Aufzuhören realitätsferne, ideolgieverbrämte Wunschvorstellungen unter der Überschrift Umweltschutz zu verbreiten!

Schlußfolgerung::Zur Unzeit erzeugte Elektroenergie trägt nicht zur Wertschöpfung im ländlichen Raum bei, sondern zur weiteren Entwertung!