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Vom Dorf her sehen

In Auswertung des 10. Tages der Dörfer bitte ich meinen Hinweis zu berücksichtigen:
Vom Dorf aus und nicht von der Zentrale, der Stadt aus schauen!-

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Wir sind Land, nicht ländlich!

Wir sind nicht Bürger 2.Wahl, wir sind nicht schlechter, weil wir weiter aus ein anderleben, wir sind ca. 35.000 Deutsche Dörfer und auf dem Land leben rund 44 Millionen Menschen. Das Land umfasst laut Landkreistag 95 % Deutschlands und es gibt nur rund 2.200 Städte. Mir fehlt komplett der Stolz, das Selbstbewusstsein, das man auf dem Land lebt. "Ländlich".. was ist das`niedlich? wir machen uns selber klein und haben einen komplett falschen Auftritt. Wir sind das Land, und wir sind nicht nur niedlich und klein und der Park der Großstadt mit industrieller Lebensmittelproduktion, wir liefern die Basis an Sauerstoff, Strom, Wasser .. darum sind wir das Land ..in dem die Städte im Laufe der Jahrhunderte mehr Bedeutung erlangten, und fast alle großen Geister, in dem Sinne wir meist "ländlich" kamen und kommen vom Land. Also, in dem Sinne, müssen wir draus machen, das wir etwas weniger Menschen in der Fläche sind,
aber das Potential haben, städtisches leben zu ermöglichen und zu erleichtern, aber nicht nur als Umland oder Park.

Wenn ich den Entwurf richtig gelesen habe, und das wurde mir bestätigt vom Landesmuseumsverband und anderen, dann unterscheiden Sie zwischen Kultur und Museum,. Museen als Dorfpotential existierten überhaupt nicht. Aber oft sind die 430 Museen in Brandenburg und die rund 4.300 Heimatmusen in Deutschland, der einzige Anker im Dorf, wenn es denn eingebunden wird..als Treffpunkt, als Fortbildungsstätte mit Zertifizierung, als Ort der der belebten Kultur mit Museumstheater...

Wenn der Staat, mal als Bundesbahn, am als Bürgermeister die "Daseinsvorsorge" nicht immer hinbekommt, kann man doch dem Elend nicht zusehen. Darum sind doch Initiativen, die Mobilitätslücken schließen nicht "verwerflich" sondern zu unterstützen. Viel Bedarf könnte auch durch Kommunalbusse gelöst werden, die eine komplette kleine Verwaltungseinheit im Bus mitführen, dann braucht man eben nicht bis zur "Stadt" und hat dieses Mobilitätsproblem gelöst. Die Fragen werden oft einfach nur einseitig gestellt. Es muss an einer anderen Reisekultur und Organisation gearbeitet werden, und das klappt.

Ich habe jetzt den 4. Dörfertag besucht. Es ändert sich nichts. Immer kleben wir an klein klein fest, und haben keine Nachdenklichkeit darüber, wie es weiter geht, wer wir sind, und wie wir uns aufstellen. Der Zwischenruf von Dr. Thomas war zu wenig und das Elend der strukturierten Förderung, sprach er zu recht an. Wer nicht 22 mal das Allgemeinplatzwort Nachhaltigkeit einführt, hat schon verloren. Ich kenne Hotels in Brandenburg mit 20 Urkunden, die aber schlicht daneben liegen, nur Schaum sind.

Als privater kleiner Museumsgründer, ein paar Meter vom Tagungsort Seddin entfernt,
dem Thema Reisen und Tourismus gewidmet, frage ich mich, wie es sein kann, dass sich niemand für Reisekultur interessiert, in einem Reiseland, wo ich zudem vor 2 Jahren den Ort Zauchwitz als Dörfertagsort komplett anbot.

Da die Museumsleute und die Touristiker nicht zusammenarbeiten können, und ich konnte es nicht glauben, aber es stimmt, müssen Beispiele her, wo es geht und daran muss sich dann mal ein Kreis und ein Tourismusverband reiben, denn unsere gemeinsame Zielgruppe sind Touristen.

Die Sucharbeit, die den selben Aufwand treibt wie die jahrezehntelange Betrachtung...das wir immer weniger werden, für künftige Arbeitsmöglichkeiten auf dem Land, fehlt mir.

Ihnen Dank für Ihre mühevolle Arbeit.
Klaus Hänel
Universal-Reise-Tourismus-Museum

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@Klaus Hänel
Das fehlende Selbstbewusstsein liegt nicht an der Sprache, sondern an den Eliten (städtischen), die sie prägen. Ein Beispiel aus den sprachlichen Gender-Ungetümen verhindert nicht das immer noch von herrlich und dämlich gesprochen wird!
Umso wichtiger ist es die Perspektive zu ändern! Nicht von der Zentrale, der Stadt auf die Problematik, sondern von der Peripherie, dem Dorf, auf die Problematik zu schauen. Die städtische Betriebsblindheit erkennt die andersartige dörfliche Sichtweise nicht, schätzt sie bestenfalls gering, verkennt deshalb die Potentiale, die die dörfliche Sicht hat.