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Vorschläge der Kommission

Die Kommission wird Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung der ländlichen Regionen erarbeiten, welche dann in Gesetze und Vorhaben einfließen können. Die Vorschläge werden hier zur Diskussion gestellt. Was halten Sie von den Vorschlägen?

Beteiligung beendet

„Kreativität auf dem Land – Raumpioniere, lokale Identität und bürgerschaftliches Engagement“ – erste Handlungsempfehlungen

Kreativität auf dem Land

Die erforderliche Stärkung der kommunalen Ebene („kommunale Ermächtigung“) verlangt vor allem eine Stärkung der vielfältigen sozialen Potenziale vor Ort, von kommunaler Politik, lokaler Zivilgesellschaft und auch Wertschöpfung. Die EK 6/1 hat sich von Anfang gegen eine Abwertung und Negativeinschätzung ländlicher Räume ausgesprochen und vor allem nach Möglichkeiten und Ansätzen einer Stärkung ländlicher Räume gesucht. Diesbezüglich verdienen auch Personen und Initiativen wie die sogenannten Raumpioniere, die eigenständig nach zukunftsfähigen praktischen Lösungen in ländlichen Räumen suchen, besondere Aufmerksamkeit.

Die EK 6/1 hatte dazu bereits auf ihrer Lernreise in Mecklenburg-Vorpommern Beispiele kennen gelernt (Bollewick, Wangelin) und deren Erfahrungen aufgearbeitet. Waren es dort vor allem eigenständige Dorfentwicklung und Lern- und Bildungsprojekte, so betreffen die vielfältigen Erfahrungen der sogenannten Raumpioniere aus der Uckermark, die sich auf der Sitzung vorgestellt haben, auch andere Bereiche. Raumpioniere haben in der Regel einen „Migrationshintergrund“, d.h. für eine gewisse Zeit an einem anderen Ort gelebt oder gearbeitet. Sie eint häufig ein kleinräumiges Dorfengagement. Sie können Impulse für eine Stabilisierung dörflicher Entwicklung geben, indem sie Transformationsbedarf wie auch die Transformationsmöglichkeiten aufspüren. Thematisiert wurden der Erhalt von lokaler Tradition und Baukultur, wirtschaftliche Betätigungen (z.B. Junglandwirte), Bildung und Lernen vor Ort sowie generell Möglichkeiten und Grenzen ehrenamtlicher Tätigkeit.

Die Kommission ist sich bewusst, dass man aus derartigen „Fallstudien“ wichtige Erkenntnisse gewinnen kann, diese Lösungen jedoch nicht ungeprüft übertragen werden können.

Annotierbare Kapitel

Bisherige Erfahrungen bestätigt
Konflikte als Entwicklungschance begleiten
Kultureinrichtungen bei Identitätsbildung unterstützen
Baukultur fördern
Überforderung des Ehrenamtes vermeiden