28. Sitzung der Enquete-Kommission 6/1

Welche besondere Rolle spielt Kultur im ländlichen Raum? Wie können sich dort Hochschulstandorte etablieren? Die Mitglieder der Enquete-6/1-Kommission diskutierten am Freitag, den 18.05.2018 zum einen mit hochkarätigen Fachleuten vom Deutschen Kulturrat, vom Brandenburgischen Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. und vom Kultusministerium. Zum Thema Wissenschaft auf dem Land wurden neben dem Wissenschafts- und Forschungsministerium auch der Direktor des Instituts für Hochschulforschung Halle-Wittenberg gehört, das sich mit der Entwicklung von Hochschulen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels beschäftigt.

 

Nach dem Vortrag von Prof. Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrates, über die Möglichkeiten und Formen kultureller Betätigung sprachen Vertreter des Brandenburgischen Verbands Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. zur Bildenden Kunst im ländlichen Raum Brandenburg, bevor das Kultusministerium über Kulturprojekte und die Kulturförderung im ländlichen Raum berichtete. Nach der Anhörung von Prof. Dr. Peer Pasternack, Direktor des Instituts für Hochschulforschung Halle-Wittenberg, zu Perspektiven von Hochschulen angesichts demografischer Veränderungen referierten Vertreter des Wissenschaftsministeriums über aktuelle Entwicklungen der Hochschulstandorte im ländlichen Raum Brandenburgs und zum Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Kommunen.