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Situation in Brandenburg

Auch in Brandenburg gibt es Bemühungen, diesen Trend aufzugreifen. Die Brandenburger Land- und Ernährungswirtschaft kann durch die Nähe zum Berliner Markt, in dem dieses Wachstum besonders ausgeprägt stattfindet, profitieren. Viele der kleineren und mittleren Unternehmen konnten mit entsprechenden Differenzierungsstrategien in den Segmenten Regionalität, Bio und Feinkost in den letzten Jahren zum Teil erheblich wachsen (AFC Consulting Group 2012).

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Handlungsbedarfe

Im Anschluss an das Fachgespräch haben die anwesenden Vertreter/innen
der Enquete-Kommission sich auf folgenden dringenden Handlungsbedarf
geeinigt:

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Ergebnisse eines Fachgesprächs

Im Rahmen des von der BEG 2 der Enquete Kommission am 3.11.16 durchgeführten Fachgesprächs „Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von regionalen Produkten“ wurden folgende Defizite von den Referenten hervorgehoben:

  • ausreichende Verfügbarkeit regionaler Produkte für den Berliner Markt: es mangelt an entsprechend ausgezeichneter Ware und der Bündelung von Mengen (Schornberg, Werder Frucht)
  • Schärfung des regionalen Markenkerns durch eine Regionalmarke (Schornberg, Werder Frucht)
  • zu wenig Betriebe, die den Ansprüchen des Berliner Markts genügen: hier ist Beratung notwendig, da die Betriebe zu wenig „vom Ende her denken“ (Schornberg, Werder Frucht; Rückewoldt, pro agro)
  • Notwendigkeit für ein Schulprogramm Obst/Gemüse, um die jungen Verbraucher mit regionalen, frischen Produkten zu erreichen und den Gartenbau im Land zu stärken (Schornberg, Werder Frucht)
  • klare Ansiedlungspolitik für Arbeitskräfte im ländlichen Raum, Unterstützung von ausländischen Arbeitskräften bei der Integration (Groß, Agrargenossenschaft Ranzig)
  • Verarbeitungs- und Vermarktungsstrategie für Bioprodukte (Wimmer, FÖL)
  • konsequente Verfolgung des im Koalitionsvertrag benannten Ziels der Erhöhung des Anteils an Ökolandbau auf 20%: Erhöhung der Umstellungsförderung, Einführung von Beratung (Wimmer, FÖL)
  • Passfähigkeit der betrieblichen Ausrichtung für spezifische Vermarktungswege prüfen; Beratungsbedarf im Hinblick auf Marktpotenziale besteht für konventionelle und Biobetriebe gleichermaßen (Philipp, Landgut Pretschen)
  • Identifikation von Standorten, an denen Gemüse wachsen kann (Philipp, Landgut Pretschen)
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