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3. Bürgerbeteiligung angemessen finanzieren

Partizipation, wirkungsvolle Beteiligung sind nicht kostenlos und müssen daher entsprechend finanziert werden. Zwar ist ausreichend Geld keine Garantie für funktionierende Beteiligung - aber eine zwingende Voraussetzung. Da besonders in ländlichen Gemeinden und Ortsteilen das Geld fehlt, geraten die Wahrnehmung des Gestaltungsspielraumes bei den freiwilligen Aufgaben und somit viele reale Partizipationsmöglichkeiten unter Druck.

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1. Beteiligungskultur ausbauen

Bürgerschaftliche Beteiligung erweist sich als wichtiger Faktor nachhaltiger, zukunftsfähiger lokaler und regionaler Entwicklung. In Brandenburg werden schon viele Beteiligungsformen genutzt und immer weiter ausgebaut. Die jüngere Entwicklung von Bürgerhaushalten ist beachtenswert und hat offenbar auch in ländlichen Räumen eine Chance. Eine Vielfalt der Formen ist legitim und zu unterstützen. Die Ausrichtung auf das öffentliche Gemeinwohl hilft, Blockaden und Konflikte zu vermeiden. Der Ausbau von Partizipationsmöglichkeiten sollte zugleich die Mitwirkungsbereitschaft in Gemeindevertretungen stärken. Beteiligungssatzungen könnten ein Weg dahin sein. Um eine aktive Beteiligungskultur auszubauen braucht es neben Selbstwirksamkeitserfahrungen auch Schulungen für alle Beteiligten (Verwaltung – Abgeordnete - Bürger).
Daher sollten Ansätze wie Bürgerhaushalte unterstützt und für Beschäftigte der Landesverwaltung das Fortbildungsangebot an der Landesakademie für öffentliche Verwaltung und der Brandenburgischen Kommunalakademie ausgebaut werden.

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